Sonstige Leistungen

Dorn-Breuss Therapie

Die Dorn-Breuß-Methode ist eine Therapie zur Behandlung von Rückenschmerzen, insbesondere von Bandscheibenbeschwerden, wenn also die aus der Wirbelsäule austretenden Nerven (Spinalnerven) eingeklemmt sind. Der Therapeut arbeitet nur mit seinen Händen, es bedarf keinerlei Medikamente, Schmerzmittel oder Hilfsgeräte.

Massage (Klassisch, Hot Stone- oder Aromaölmassage)

Massagen können sowohl als alleinige Behandlungsform für sich stehen, sie werden aber häufig auch unterstützend zu anderen Therapieformen eingesetzt. Massagen können vom Arzt verschrieben werden.

Die klassische Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Unterschiedliche Grifftechniken, wie zum Beispiel Streichung, Knetung, Walken, Rollen, Lockern, Hacken, Klatschen, Klopfungen oder Reiben werden dabei von Therapeuten je nach gewünschter Wirkung angewendet.

Neben der klassischen Massage haben sich heutzutage die unterschiedlichsten Massageformen entwickelt: wie beispielsweise Bindegewebsmassage, Aromamassage, Reflexzonenmassage oder Unterwasserdruckstrahlmassage.

Nervenmobolisation

Die neurale Mobilisation ist die physiotherapeutische Behandlungsmethode für die Untersuchung und Behandlung von Beeinträchtigungen und Fehlfunktionen im Nervensystem. Dort können physische Dysfunktionen, vor allem durch Einengungen der Nerven, zu starken Schmerzen, Verringerung von Mobilität und Elastizität und sensorische Störungen führen. Weitere Krankheitsbilder, die eine Mobilisation des Nervensystems als Behandlungsmethode indizieren, sind Ischiasschmerzen, Kribbelgefühl, Karpaltunnelsyndrom oder durchdringende Schmerzen im Ellenbogen, bei Bewegung der Wirbelsäule, bei Streckung des Beines oder bei Dehnung des Armes nach außen. Diese Beschwerden treten auf, weil Nerven direkt mit dem Bewegungsapparatverbunden sind und so direkt durch seine Bewegungen beeinflusst werden.

Schröpfen (Trockenschröpfen und Schröpfmassage)

Schröpfen ist ein ideales Additiv zur physiotherapeutischen Behandlung. Als sehr altes Behandlungs-mittel ist es wiederentdeckt worden und bei den Patienten, wo sonst die Strukturbeeinflussung schwierig wurde oder nicht mehr möglich war, eingesetzt. Die Strukturbeeinflussung ist durch das Schröpfen fasciale und dadurch nicht nur eine lokale Verbesserung. Auch global stellt das Schröpfen eine nachhaltige Therapie dar. Es besteht dadurch eine beeindruckende Möglichkeit, zu einer schnellen Verbesserung zu kommen und auch bei chronischen Erkrankungen ist eine gute Veränderung erreichbar.

Tape

Die spezifische Art des Klebens mit Tape stimuliert das lymphatische System, verbessert die Zirkulation, reguliert den Muskeltonus und aktiviert das Schmerzdämpfungssystem. Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten in der Prophylaxe, der Sportphysiotherapie, bei diversen Schmerzproblematiken, der Orthopädie, der Lymphologie und vielem mehr.

Triggerpunktbehandlung

Triggerpunkte oder Myogelosen sind knötchenförmige Verhärtungen in der Muskulatur, die durch Über- oder Fehlbelastung, Haltungsstörungen, Verspannungen oder zugrundeliegende andere Erkrankungen (z.B. einen Bandscheibenvorfall) entstehen. Sie können an allen Muskeln des Körpers auftreten, sind jedoch besonders häufig im Nacken, am Kiefer, an der Schulter, im Gesäß und an den Waden zu finden.

Triggerpunkte können ausstrahlende Schmerzen auslösen (“triggern”), die oft wie Nervenschmerzen anmuten. So können z.B. Triggerpunkte im Trapezmuskel am Nacken Kopfschmerzen und Schmerzen hinter dem Auge auslösen, Triggerpunkte im mittleren Gesäßmuskel “Ischias”-ähnliche Schmerzen, die bis ins Bein ausstrahlen. Triggerpunkte können mit verschiedensten Techniken behandelt werden: Wir Physiotherapeuten arbeiten meist Manuell durch recht starken lokalen Druck.

Heißluft Fango / Naturmoor Kältetherapie / Eisbehandlung

In der Physiotherapie werden verschiedene Therapieverfahren eingesetzt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmerzlindernde Wirkung beim Patienten zu erzielen. Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen können lokal oder am ganzen Körper eingesetzt werden. Welches Verfahren angewandt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild.

Die Wärmetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt, weil sie die Durchblutung fördert und entspannend auf die Muskulatur und das Gewebe einwirkt. Verfahren der Wärmetherapie sind zum Beispiel Wärmepackungen, die aus Moor oder Fango bestehen. Wirkung: durchblutungsfördernd, muskelentspannend und schmerzlindernd. Außerdem kommen spezielle Strahler (Heißluft) zum Einsatz, die schmerzende Körperpartien erwärmen. Wirkung: durchblutungsfördernd, schmerzlindernd.

Auch die Kältetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Formen: wie zum Beispiel Kühlpacks, Kompressen, Eisbad oder Eisabreibung. Die Wirkung der Kältetherapie ist je nach Temperatur unterschiedlich. Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und verbessert die Durchblutung.

Elektrotherapie / Ultraschall

Die Elektrotherapie nutzt elektrischen Strom zu therapeutischen Zwecken. Als Teilbereich der Physiotherapie kommt sie häufig begleitend bei der Behandlung von Erkrankungen und Beschwerdenzum Einsatz, zum Beispiel zur Schmerzlinderung.Die Ultraschalltherapie ist eine Behandlung im Rahmen der Elektrotherapie. Dabei wird mithilfe von Schallwellen Wärme erzeugt. Die Ultraschalltherapie kann Schmerzen bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen lindern.

Alle medizinischen Behandlungen werden selbstverständlich von staatlich anerkannten Physiotherapeuten, Krankengymnasten und Masseuren durchgeführt!

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